Montag, 20. Februar 2012

Liebe auf den 2. Blick


Man hätte es wohl kaum noch erwartet und hat sich schon mit einem erleichterten „Puh nochmal davon gekommen!“ über die Stirn gewischt. Doch was sagt man so schön? Freu dich nie zu früh! Und nun ist er da. Der kälteste Winter seit Menschengedenken. Na gut das vielleicht nicht gerade, aber unsere privaten Lieblingssender überschlagen sich gerade mal wieder mit Horrormeldungen. Danke, lieber Winter, kann man da sagen. Immerhin  hat er ihnen ein Thema geliefert und wir müssen nicht auf Promi XYZ zurückgreifen. Aber trotz all dem Schlechten, was dieser leicht überfällige Winter so mit sich bringt, müssen wir doch mal auf die positiven Seiten schauen. Eigentlich ist „müssen“ auch der falsche Ausdruck. Mir hat mal jemand gesagt, dass es das Schwerste ist, mit offenen Augen zu schauen. Und dem stimme ich zu!
Versuchen wir es doch einmal und wir werden sehen, was alles unglaublich Schönes vor uns liegt. (ja das war kitschig!) Ich gebe zu, dass minus 20 °C nicht gerade besonders einladend sind. Aber dieser Winter (und gezwungenermaßen auch die Temperaturen, die er so mit sich bringt) kann uns echt den Tag verschönern. Da kann schon mal eine Zugfahrt zu einem wirklich entspannten und beruhigenden Erlebnis werden. Ich weise hierbei auf das nebenstehende Foto hin, denn so schön kann es wirklich sein. Für mich hat diese Zeit des Jahres immer eine besonders beruhigende Wirkung. Man wähle, aus den 50 Alben auf seinem MP3-Player, ein wirklich schönes Lied aus und schaue dabei aus dem Fenster. Ob es sich dabei um ein Zugfenster oder um ein normales Fenster handelt, ist vollkommen egal. Man sollte vielleicht nicht direkt auf die Mauer des Nachbarhauses schauen. Hat man besagtes Lied laufen, muss man sich einfach mal ein bisschen Zeit nehmen, um zu beobachten was eigentlich vor einem geschieht. Für mich persönlich ist das oft besser als alle Entspannungsübungen der Welt und mit das Schönste, was man in seinem Leben zu sehn bekommt. Eine größere Wirkung entfaltet das Ganze, wenn es anfängt zu schneien. Dies ist also mein ultimativer Tipp, dem Winter etwas Gutes abzugewinnen. Er wird leider viel zu oft unterschätzt und zu wenig geliebt. Also beginnt auch mal die Dinge zu lieben, die es einem auf den ersten Blick vielleicht nicht ganz so leicht machen. Ihr werdet merken, es lohnt sich. Ich spreche hierbei nicht nur vom Winter…

Mittwoch, 11. Januar 2012

2012 und die Vorsatzidioten


31.12.2011- ich geb ja zu, es ist schon wieder eine ganze Weile her.
Aber wie ich an meinen Mitmenschen, die mir immer noch ein frohes neues Jahr wünschen, feststellen muss, ist das wohl nicht bei allen angekommen. Leider muss ich zugeben, dass ich im Laufe der 21 Silvester, die ich jetzt schon erleben durfte (oder vielleicht musste), es noch nicht lieben gelernt habe. Ich hoffe das wird sich in den nächsten, hoffentlich 80 Silvester, noch ändern. Ich kann aber sagen, dass es ein wirklich unglaublich schönes Silvester war, was aber wohl eher an den Menschen, die sich bereit erklärten es mit mir zu feiern, liegen dürfte. Und ich bin wirklich fest davon überzeugt, dass ein anderer Tag, ohne dieses Ereignis und mit den gleichen Menschen, wohl nicht weniger schön gewesen wäre. Doch noch mehr als diesen Zwang, an diesem Tag etwas unübertreffbar- Tolles- und- nicht- vergleichbar-  Ausschweifendes- und- überhaupt- das- Beste- aller- Zeiten machen zu müssen, stören mich wohl diese „Guten Vorsätze“. Gott meine Magensäfte kommen schon in Wallungen, wenn ich diesen Ausdruck nur höre. Warum müssen es denn immer so unglaublich belanglose und absolut nicht erreichbare Dinge sein? 
„Ich möchte auf jeden Fall weniger essen!“ 
„Sport, ja Sport mache ich dieses Jahr aber 100%ig!“ 
„Und überhaupt möchte ich Mich und alles, was mich umgibt, viel besser machen!“ 
Da frag ich mich doch wirklich: HABT IHR DENN ECHT KEINE ANDEREN PROBLEME??

Wartet mal ab, bis euch ein wirklich schlechtes Jahr erwischt. Dann werdet ihr euch sicher für das nächste Jahr einfach ein bisschen Freude und Normalität wünschen. Ich hatte, bis auf ein paar kleine Unfälle in Sachen Glück, ein gutes Jahr. Und ja, auch ich habe vielleicht ein paar Wünsche. Aber Achtung, ich meine damit keine Vorsätze!
Ich wünsche mir einfach, wie schon im letzten Jahr, ein konstantes Gut für 2012. (na ok, vielleicht auch mal ein sehr gut) 

Dienstag, 13. Dezember 2011

Realität versus Smartphone



Die moderne Technologie hat uns ja so einiges ermöglicht und ich bin ihr dafür auch echt dankbar. Leider ist es jedoch hier genauso wie in allen anderen Bereichen des Lebens- die Medaille hat immer zwei Seiten. Und eine dieser nicht besonders erfreulichen Seiten, sind für mich diese wirklich unglaublich nervigen und immer präsenten Smartphones. Ich bin ja auch der Meinung, dass die Menschen, die dieses Gerät erfunden haben, wirklich geniale Köpfe sind, wovor ich auch wirklich meinen imaginären Hut ziehe. Doch haben die sich eigentlich mal Gedanken darüber gemacht was diese Dinge mit unserer sozialen Kompetenz anrichten? Wahrscheinlich schon. Und die Erfinder lachen sich jeden Tag auf neue ins Fäustchen. Es hat wohl noch  kaum eine Firma vorher geschafft nicht nur ihre eigenen Kunden, sondern auch alle anderen Menschen in deren Umgebung zu manipulieren. Denn wir, die die keines dieser neuartigen Geräte besitzen, sind doch die eigentlichen Leidtragenden. Da werden einfach mal Gespräche mitten im Satz abgebrochen, weil deinem Gesprächspartner eingefallen ist, dass er doch schon ganze 5 Minuten nicht mehr bei Facebook war. Ich unterstütze es ja, mit alten und auch neuen Freunden in Kontakt zu bleiben und sich über alles austauschen zu können. Ich möchte auch gar nicht in Frage stellen, dass uns das Internet, und damit auch gezwungenermaßen das Smartphone, ungeahnte Möglichkeiten aufzeigen, die es so vor einigen Jahren noch nicht gegeben hat. Doch diese Telefone, die es ja nun wirklich nur noch im weitesten Sinne sind, schließen alle Nichtbesitzer aus. Und wo bleiben wir dann?? Wir können nicht ständig über die neusten Apps reden und sind auch nicht gefühlte 100 Mal (obwohl ich nicht weiß, ob das bei einigen nicht sogar die Realität ist) bei Facebook oder anderen sozialen Netzwerken. Wir wissen nicht was Freund X heute um 15 Uhr gemacht hat und was er denn zum Abendbrot hatte. Ja wir konnten uns ja nicht mal das hochgeladene Foto dazu anschauen. Wir müssen warten bis wir den nächsten Laptop oder Computer erreichen um wieder auf den Laufenden zu sein. Das kann schon mal ein paar Stunden dauern und wir bekommen so die Tagesabläufe unserer sogenannten „Freunde“ zeitversetzt mit. Aber sind wir doch mal ehrlich. Wollen wir denn immer top informiert sein? Wo bleiben die Ruhe und die Zeit für das eigene Leben? Eine gewisse Informiertheit ist ja in bestimmten Situationen ganz hilfreich. Doch leider bleibt es viel zu selten dabei. Ich genieße es Ruhe zu haben und auch einfach mal ein paar Tage nicht online zu sein. Ich rate euch es einfach mal auszuprobieren und ihr werdet merken wie viele eurer „Probleme“ sich von selbst lösen. Ich bin dafür, dass man mal wieder lernen sollte sich mit sich selbst zu beschäftigen, und das am besten auch noch sinnvoll. Man kann die Ruhe genießen und ist vielleicht auch ein bisschen mehr mit sich selbst im Reinen, wenn man einfach mal ein bisschen mehr Zeit mit sich verbringt. Das kann oft sogar wahre Wunder wirken. Ich rufe euch hiermit zur Entschleunigung eures Lebens auf und wünsch viel Spaß dabei!!

Montag, 12. Dezember 2011

Leben


Ich kann nichts sehn…
Ich kann nichts hören…
Auch das Denken fällt mir schwer…
Ich hoffe auf Besserung. Nur alle paar Augenblicke kommt dieser Impuls. Er ist kaum zu deuten. Es fühlt sich wie ein Pochen an. Doch das kann ich nur raten, weil ich noch nie ein wirkliches Pochen vernommen hab. Ich spüre es ständig und immer wieder werde ich davon überrascht.
Mein Körper verändert sich ständig. Er wird größer und nimmt Formen an, die mir neu sind und mir Angst machen. Es wachsen Dinge aus mir, mit denen ich nichts anfangen kann. Ich hoffe, dass das Alles irgendwann einen Sinn für mich ergibt. Ich möchte gern wissen für was diese Dinge, die ich so intensiv spüre, gut sind. Ich will wissen wo ich bin und was das alles soll.
Mit der Zeit wird mir immer mehr bewusst. Ich kann hören was um mich herum geschieht. Doch leider wird alles immer verwirrender für mich. Ich kann all diese Geräusche nicht zuordnen und das macht mir ungeheure Angst. Doch diese allumfassende Wärme, die mich zu umgeben scheint, macht alles ein bisschen erträglicher und langsam gibt es Momente an denen ich mich hier wohl fühle. Auch die Geräusche scheinen einen Rhythmus zu haben und werden damit immer vertrauter für mich. Jetzt sind sie nur noch ein angenehmer Hintergrund, der mich durch die wohlige Umgebung trägt. Ich kann es kaum erwarten zu sehen wo ich mich befinde. Dabei bin ich mir so sicher, dass es irgendwann geschehen wird. Ich weiß genau, dass ich dafür ausgestattet bin und bald muss es wohl auch soweit sein.
Meine Erwartungen wurden enttäuscht! Alles ist rot und ich bin eng umschlossen von einem Ding, das ich nicht deuten kann. Wenn das was ich sehe, wenn ich an mir runter schaue, ich bin, kann ich mir kaum vorstellen, was ich damit anfangen soll. Es sieht so anders aus als meine Umgebung und kommt mir doch recht vertraut vor. Wo ich mich befinde, kann ich immer noch nicht sagen. Doch vor kurzem war ich in einer anderen Welt. Ich weiß nicht wo ich war und wie ich dorthin gekommen bin, aber ich hatte diesen Ort verlassen. Ich kann diesen anderen Ort nicht beschreiben. Meine Erinnerung ist nicht klar genug. Aber es war sehr schön dort. Die allumfassende Wärme gab es auch dort und die Hintergrundgeräusche waren verschwunden. Ich habe mich nicht mehr so verloren und eingesperrt gefühlt. Doch am Ende bin ich ja doch wieder hier. Und egal wie oft ich an diesen anderen Ort zurückkehre, der sich eigenartigerweise immer zu verändern scheint, ich lande doch wieder hier. Ich bin traurig und wütend darüber. Es muss doch noch etwas anderes geben. Ich hoffe sehr, dass ich es bald herausfinde. Besonders weil es hier immer unerträglicher wird. Ich höre jetzt Stimmen und kann Gespräche außenstehender verfolgen. Leider kann ich nicht sagen woher sie kommen, doch sie sind fast immer da. Ich hoffe inständig, dass das alles bald ein Ende hat. Ich fühle mich, je mehr ich mich entwickle, immer stärker gefangen. Ich brauche jemanden, der mir erklären kann was mit mir geschieht. Er soll mir sagen, dass alles in Ordnung ist und ich keine Angst haben brauch. Denn das ist zurzeit das Einzige, was ich empfinde. Ich kann das alles nicht länger ertragen und möchte so schnell wie möglich hier raus.
Meine kleine Welt hat sich auf den Kopf gestellt. Doch ich glaube, das liegt einzig und allein daran, dass ich mich gedreht hab. Es geschah ganz plötzlich und ich konnte nichts dagegen machen. Nun häng ich hier und meine Situation wird immer unerträglicher. Ich habe beschlossen, mir in nächster Zeit einen Ausweg zu suchen. Es muss einfach noch etwas anderes, als diesen Ort, geben. Irgendwo müssen doch diese Geräusche und Stimmen her kommen, die mich so sehr in den Wahnsinn treiben. Ich werde diesen Ort suchen und inständig hoffen, dass es dort besser ist als das mir Bekannte.
Ich werde mich nun auf den Weg machen, auch wenn er beschwerlich sein wird. Ich hoffe, dass mich überhaupt etwas erwartet. Wenn dies das einzig für mich Bestimmte ist, dann möchte ich nicht mehr existieren.

Ich werde begrüßt von Schreien. Welche Gefühle diese ausdrücken sollen, kann ich nicht sagen. Zeit darüber nachzudenken habe ich auch nicht mehr.
Es wird hell…

Sonntag, 11. Dezember 2011

Der erste Post!


Was kann ich sagen?? Der erste Post ist wahrlich nicht besonders einfach. 
Man kann das vielleicht mit der Überschrift eines Artikels, oder mit dem ersten Satz eines Buches vergleichen. Ich erinner mich, dass schon bei Aufsätzen in der Schule, der erste Satz immer der schwierigste war.
Leider hat sich das anscheinend nicht geändert.
Ich fang einfach mal an und kann euch sagen, was ihr hier zu erwarten habt.
Ich werde euch, hoffentlich in regelmäßigen Abständen, mit immer neuen Texten versorgen. Dabei wende ich mich den ganz normalen, großen und kleinen, Problemen des Alltags zu. Was bewegt mich grad?? Über was kann man sich im Moment besonders gut aufregen und was ist vielleicht so erfreulich, dass es unbedingt festgehalten werden muss? Genau um diese Dinge dreht sich unsere Welt tag täglich, also werde ich mich ihnen auch widmen.
Dann versuche ich regelmäßig ein wenig kreativ zu sein und immer mal wieder Kurzgeschichten zu liefern.
Was diese angeht…lasst euch lieber überraschen! (Ich bin genauso gespannt)

Ich hoffe ihr habt ein bisschen Spaß auf dieser Seite, denn darum geht’s im Leben!