Sonntag, 7. April 2013
Samstag, 9. Februar 2013
Pubertätskomplikationen
Wir sind zwar noch jung haben aber schon Schlimmes erlebt
Ob nun Liebe, Hass oder Eigenzerstörung
Ich schreibe hier also von der Pubertät
Herausgefunden hab ich es gibt sie in Phasen
Drei an der Zahl und alle voll Schrecken
Ich nenne die des Wachstums graus
Sei es Gleichgewichtsschwankungen verursacht durch überdurchschnittlich großen Vorbau
Da erscheint oberhalb das Antlitz des Kindes
Doch darunter verbirgt sich des Körpers nur schlimmstes
Und das schrecklichste daran- die geliebte Barbie kommt, verursacht durch Vorbau, nicht mehr an die Seele heran
Nun schämst du dich für deine Vorliebe
Und apropos Liebe, die gibt’s ja nun auch
Nun springt sie herum und tobt sich wahllos aus
Sei es doch der einst so verhasste Lehrer
Bei den Jungs, ja das ist es noch schlimmer
Und auch die Barbie ist nun doch noch interessant
Und so geht diese Phase zwei
Ja diese ist die schlimmste von allen
Ja was bist du eigentlich-Mensch oder Tier
Der Charakter ist blöd und überhaupt
Und da man ja weiß, dass man selbst sich nichts antuen kann
Doch nun muss ich jeden von euch enttäuschen
Die Liebe relativiert sich ein wenig
Die neuen Körperteile scheinen zu gefallen
Der Selbsthass, ja der verfliegt oft zum Glück
Doch eines kommt nach den drei Phasen wieder
Jahrelang wurden Leiber geformt und erregt
Ob nun Liebe, Hass oder Eigenzerstörung
Am Ende führte alles zur Umfeldsempörung
Ich schreibe hier also von der Pubertät
Eine Zeit in jedem Leben, die uns alle bewegt
Herausgefunden hab ich es gibt sie in Phasen
Und alle sehn sie aus wie niedliche Hasen
Drei an der Zahl und alle voll Schrecken
Die erste hass ich bis zum verrecken
Ich nenne die des Wachstums graus
Denn alle Körperteile sprießen nun raus
Sei es Gleichgewichtsschwankungen verursacht durch überdurchschnittlich großen Vorbau
Oder auch gürtellinienbezogener Gigantismus, oh bitte ich will keine Vorschau
Da erscheint oberhalb das Antlitz des Kindes
Doch darunter verbirgt sich des Körpers nur schlimmstes
Und das schrecklichste daran- die geliebte Barbie kommt, verursacht durch Vorbau, nicht mehr an die Seele heran
Die Liebe zu Polly aus dem Pocketland ist zusammen mit Barbie zu Asche verbrannt
Nun schämst du dich für deine Vorliebe
Bedingt sie doch häufig nur noch tierische Triebe
Und apropos Liebe, die gibt’s ja nun auch
Vorher galt sie nur Batman und Jauch
Nun springt sie herum und tobt sich wahllos aus
Aus deinem Herz kommt täglich ein anderer raus
Sei es doch der einst so verhasste Lehrer
Oder der lang schon nervige Verehrer
Bei den Jungs, ja das ist es noch schlimmer
Zeigt sich die Liebe täglich im nassweißen Schimmer
Und auch die Barbie ist nun doch noch interessant
Hat man jetzt ein Sexobjekt in der Hand
Und so geht diese Phase zwei
Über in die selbstzerstörerische Drei
Ja diese ist die schlimmste von allen
Denn das eigene Selbst will einem nicht mehr gefallen
Ja was bist du eigentlich-Mensch oder Tier
Und warum sprießen die Haare auch hier
Der Charakter ist blöd und überhaupt
Gott hat sich bei den anderen einfach mehr erlaubt
Und da man ja weiß, dass man selbst sich nichts antuen kann
Ist eben die ach so perfekte Barbie dran
Doch nun muss ich jeden von euch enttäuschen
Diese Phasen wollen auch den Rest des Lebens verseuchen
Die Liebe relativiert sich ein wenig
Doch ihre Auswahl trifft sie trotzdem willkürlich
Die neuen Körperteile scheinen zu gefallen
Doch nein nicht nur dir, auch den anderen allen
Der Selbsthass, ja der verfliegt oft zum Glück
Nur selten lässt er sich blicken ein Stück
Doch eines kommt nach den drei Phasen wieder
Die Liebe zu Barby beherrscht nun meine Glieder
Mittwoch, 16. Januar 2013
Rückblick
Mein schlechtes Gewissen ruft mich schon eine ganze Weile: „Dein Blog ist einsam!“
Sie wird mich wahrscheinlich für dieses Lied hassen, aber es sagt am besten etwas über unsere Beziehung aus. Nein wir werden nicht heiraten und sind auch nicht verbittert. Aber das Lied erinnert mich an einen wirklich lustigen Tag mit ihr, der exemplarisch für unsere die Zeit ist. Mit wem sonst kann man lauthals auf der Leipziger Buchmesse ein Lied über Superheldinnen, die in Hochzeitskleidern gegen das Böse kämpfen, singen?
Das Lied löst bei mir immer eine melancholische Stimmung aus und erinnert mich an lange Autofahrten mit einer Menge Sitztanz und vielen Gesprächen. Es ist vielleicht nicht das emotionalste Lied, aber ich verbinde mit ihm all die Dinge die wir miteinander erlebt haben. Und sie weiß genau, dass sie mein ganz persönliches GZSZ ist.
Auch das ist nicht besonders emotional, aber ich verbinde es stark mit ihr. Ich werde immer ihre Stimme zu dem Lied hören und mir klar machen, welche Gene für mein nicht vorhandenes Gesangstalent verantwortlich sind. Und natürlich auch wie unglaublich cool meine Mama ist!
Und es bezieht sich dabei sicher nicht auf die mickrige Leserschaft. Ich besuche ihn zwar schon das ein oder andere Mal, doch lange bei ihm bleiben kann ich leider nicht. Die Pflicht der Uni ruft mindestens genauso laut und fordert bei Ignoranz seinen Tribut.
Um mein Gewissen zu beruhigen, schreibe ich mal wieder was. Auch wenn die Themenwahl nicht besonders viel hergibt, weil die Uni in letzter Zeit wirklich SEHR laut gerufen hat.
Aber wir haben ja gerade erst mal Mitte Januar und da bietet sich ein Jahresrückblick an. Ich hab lang überlegt wie ich das mit möglichst wenig Infos über mich selbst zu Stande bringe. Ich bin nämlich kein großer Fan von allzu persönlichen Blogs. Also gebe ich nichts Intimes über mich frei, sondern über die Menschen um mich herum.
Meine besten und längsten Freunde (ja ihr wisst doch, dass ihr gemeint seid) sollten doch jetzt bitte trotzdem weiter lesen. Ich werde auch nichts Schlimmes über euch schreiben! Wie sentimental ich allerdings bei der ganzen Sache werde, kann ich leider noch nicht sagen. Zur Erklärung noch Folgendes: Ich liebe musikalische Jahresrückblicke und werde einfach meine Liebe zu verschiedenen Menschen mit ihnen verbinden.
Bitte erwartet jetzt von mir keine Musik, die ich im letzten Jahr besonders toll fand. Ich bin leider, was das angeht, eine Spätsünderin. Soll heißen- was andere schon lang cool finden, bekomm ich erst am Ende der wow-hör-dir-das-mal-an-Phase mit.
Aber die wichtigsten Menschen in meinem Leben haben immer ihren ganz eigenen Soundtrack. Und das ist doch auch was! (auch wenn die Auswahl ein bisschen exotisch ist)
Um das Ganze nicht unnötig in die Länge zu ziehen, hier nur eine kleine Auswahl:
Bine
Sie wird mich wahrscheinlich für dieses Lied hassen, aber es sagt am besten etwas über unsere Beziehung aus. Nein wir werden nicht heiraten und sind auch nicht verbittert. Aber das Lied erinnert mich an einen wirklich lustigen Tag mit ihr, der exemplarisch für unsere die Zeit ist. Mit wem sonst kann man lauthals auf der Leipziger Buchmesse ein Lied über Superheldinnen, die in Hochzeitskleidern gegen das Böse kämpfen, singen?
Josi
Das Lied löst bei mir immer eine melancholische Stimmung aus und erinnert mich an lange Autofahrten mit einer Menge Sitztanz und vielen Gesprächen. Es ist vielleicht nicht das emotionalste Lied, aber ich verbinde mit ihm all die Dinge die wir miteinander erlebt haben. Und sie weiß genau, dass sie mein ganz persönliches GZSZ ist.
Zu guter Letzt: meine Mama
Auch das ist nicht besonders emotional, aber ich verbinde es stark mit ihr. Ich werde immer ihre Stimme zu dem Lied hören und mir klar machen, welche Gene für mein nicht vorhandenes Gesangstalent verantwortlich sind. Und natürlich auch wie unglaublich cool meine Mama ist!
Dienstag, 16. Oktober 2012
Liebe
Ach ja, die Liebe…
Ursprünglich
wollte ich hier gerade diesem Thema einen großen Platz einräumen.
Doch leider
ist die Liebe oft viel zu kompliziert, macht sich rar oder ist deprimierend.
Kein Thema
also für die freizeitlichen Freuden meines Lebens.
Meist wird
angenommen, dass sich die Liebe nur auf die Freunde, den
Lebensabschnittsgefährten (ja so nennen das die Verzweifelten), die Familie
oder auch das Haustier beziehen kann.
Doch meine
Liebe gilt so vielem mehr im Leben, lässt sich nicht eingrenzen und schon gar
nicht nur auf einen Menschen beschränken.
Ich hatte schon bei meinem ersten Post angekündigt, dass ich
auch über die Dinge schreiben werde, die mich am Herzen packen und es nicht
mehr los lassen wollen. Leider ist das bis jetzt viel zu kurz gekommen und wird
hiermit schleunigst nachgeholt. Ich widme mich jetzt also meiner ersten und
auch intensivsten Liebe: Der Musik (ok, ich kann kein einziges Instrument
spielen, aber ich höre sie gern)
Oftmals löst das Musikkonsumieren einen rauschartigen
Zustand in mir aus. Sie unterstützt mich in meinen Gefühlen, oder kann sie
sogar umstimmen. Fest steht: Musik ist eine unglaublich tolle Sache!
Doch meine Emotionen mag der, doch so beliebte, Mainstream-Pop
nur selten in Wallungen bringen. Mit ca. 11 Jahren entdeckte ich aber in meinem
fernen Land, weit weit weg von hier, eine Musikrichtung, die ihre Arme nach mir
ausbreitete und mich nicht mehr hergab.
Japanische Musik, den sogenannten J-Pop oder J-Rock (ganz
wie man es mag), hat mich im Sturm erobert
und wirbelt mich noch heute, von Zeit zu
Zeit, herum. Hier kann man träumen und sich vollkommen treiben lassen.
Meine
Liebe gilt nur wenigen außerwählten Künstlern, die es wert sind einmal erwähnt
zu werden. Bei ihnen scheint alles ein wenig intensiver. Ich kann mich mit
ihrer Musik mehr freuen oder stärker trauern.
Angefangen hat alles mit Gackt. Er war also mein Tor in den
japanischen Pop. Die Japaner beherrschen dabei ihr Handwerk wie kaum eine
andere Nation. Gackt spielt unzählbar viele Instrumente und verzaubert mit
seinen, sehr ungewöhnlichen, Klängen. Sein Album „Rebirth“ verehre ich bis
heute.
Gackt führte mich auch zu Miyavi, der mit seiner verrückten Musik meine Ohren schnell eroberte.
Doch es geht auch anders. Dir en Grey entsprechen meinem
Herz für die harte Seite der japanischen Musik.
Mittwoch, 29. August 2012
Komm ich jetzt ins Fernsehen?
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| Grafik: (c) RTL |
Ab dem Moment meines Ankommens, am Ort des Geschehens, wurde ich Zeugin sonderbarer Vorkommnisse. Die Karten und den damit frisch zugewiesenen Sitzplatz bekam ich erst am Eingang.
Der auffällig unfreundliche Mitarbeiter machte schon jetzt die Regeln klar: „Ihr seid im gut sichtbaren Kamerabereich. Soll heißen ihr dürft euch 3 Stunden nicht bewegen!“ Somit waren wir also gefangen in der Fernsehhölle und es sollte keinen Ausweg geben. Wie schlimm das Ganze werden würde konnte zu diesem Zeitpunkt niemand wissen. Mit den 2 Stunden, die wir bis zu Beginn der Show warten mussten, hatten wir auch schon unsere Hauptaufgabe des Tages angetreten: Warten, Warten und nochmals Warten. Bei Einlass drängten sich die Massen in das Gebäude und es konnte endlich losgehen. Mit Schrecken mussten meine Begleitung und ich schnell feststellen, dass wir wirklich in einem sehr gut sichtbaren Bereich saßen. Um genau zu sein ca. einen Meter von der Jury entfernt. Würde also irgendjemand der 3 Herrschaften einen Mucks machen, würden wir mit im Bild sein. Doch dem schnell aufkommenden Fluchtinstinkt ließ ich keine Zeit-die Show sollte jeden Augenblick losgehen. Naja wir mussten uns noch diverse Male mit dem Einheizer begnügen, der uns permanent anzuschreien schien und versuchte uns mit Witzen zu bombardieren. Nach einer Einleitung des Moderators Daniel Hartwich, dessen gutes Aussehen kaum über seine schlechten Witze hinwegtrösten konnte, ging es los. Die Aufregung war zu diesem Zeitpunkt unter der Hitze längst verpufft. Nun begannen 3 Stunden Belanglosigkeit. Die Jury würdigte uns keines Blickes und auch miteinander schienen sie keinen Spaß zu haben. Bereits nach den ersten 2 Acts wurde es schnell langweilig. Mein Platz hinter der Jury, lässt mich auch hierbei verzweifeln. Dank Thomas Gottschalk, der direkt vor mir platziert wurde, darf ich mir nun die Auftritte noch einmal in Fernsehen anschauen. Erst hier werde ich wohl sehen, was die da wirklich auf der Bühne getrieben haben. Einstudierte Beurteilungen und einigermaßen langweilige Kandidaten wechseln sich im Gleichschritt ab. Doch uns wird für den Preis unserer Karten einiges geboten. Von einem Menschen im SM-Pferdekostüm (was es nicht alles gibt), über einen Stripp mit anschließendem Heiratsantrag und einem niedlichen Kind, bis hin zu dem obligatorischen schweren Schicksal war wirklich alles vertreten. Doch die Hitze ließ uns das Spektakel kaum genießen. Wir waren unheimlich erleichtert, als die 3 Stunden endlich vorbei waren. Nachdem die Jury uns, bei ihrem Abgang, keines Blickes gewürdigt hat, haben auch wir uns lechzend heraus geschleppt.
Der auffällig unfreundliche Mitarbeiter machte schon jetzt die Regeln klar: „Ihr seid im gut sichtbaren Kamerabereich. Soll heißen ihr dürft euch 3 Stunden nicht bewegen!“ Somit waren wir also gefangen in der Fernsehhölle und es sollte keinen Ausweg geben. Wie schlimm das Ganze werden würde konnte zu diesem Zeitpunkt niemand wissen. Mit den 2 Stunden, die wir bis zu Beginn der Show warten mussten, hatten wir auch schon unsere Hauptaufgabe des Tages angetreten: Warten, Warten und nochmals Warten. Bei Einlass drängten sich die Massen in das Gebäude und es konnte endlich losgehen. Mit Schrecken mussten meine Begleitung und ich schnell feststellen, dass wir wirklich in einem sehr gut sichtbaren Bereich saßen. Um genau zu sein ca. einen Meter von der Jury entfernt. Würde also irgendjemand der 3 Herrschaften einen Mucks machen, würden wir mit im Bild sein. Doch dem schnell aufkommenden Fluchtinstinkt ließ ich keine Zeit-die Show sollte jeden Augenblick losgehen. Naja wir mussten uns noch diverse Male mit dem Einheizer begnügen, der uns permanent anzuschreien schien und versuchte uns mit Witzen zu bombardieren. Nach einer Einleitung des Moderators Daniel Hartwich, dessen gutes Aussehen kaum über seine schlechten Witze hinwegtrösten konnte, ging es los. Die Aufregung war zu diesem Zeitpunkt unter der Hitze längst verpufft. Nun begannen 3 Stunden Belanglosigkeit. Die Jury würdigte uns keines Blickes und auch miteinander schienen sie keinen Spaß zu haben. Bereits nach den ersten 2 Acts wurde es schnell langweilig. Mein Platz hinter der Jury, lässt mich auch hierbei verzweifeln. Dank Thomas Gottschalk, der direkt vor mir platziert wurde, darf ich mir nun die Auftritte noch einmal in Fernsehen anschauen. Erst hier werde ich wohl sehen, was die da wirklich auf der Bühne getrieben haben. Einstudierte Beurteilungen und einigermaßen langweilige Kandidaten wechseln sich im Gleichschritt ab. Doch uns wird für den Preis unserer Karten einiges geboten. Von einem Menschen im SM-Pferdekostüm (was es nicht alles gibt), über einen Stripp mit anschließendem Heiratsantrag und einem niedlichen Kind, bis hin zu dem obligatorischen schweren Schicksal war wirklich alles vertreten. Doch die Hitze ließ uns das Spektakel kaum genießen. Wir waren unheimlich erleichtert, als die 3 Stunden endlich vorbei waren. Nachdem die Jury uns, bei ihrem Abgang, keines Blickes gewürdigt hat, haben auch wir uns lechzend heraus geschleppt.
Doch am Ende war diese kleine Exkursion höchst aufschlussreich. Das zukünftige Supertalent habe ich wohl nicht gesehen. Aber das ist ok. Auch wenn man meint eine Vorstellung zu haben, wie sehr man eine Sendung im Fernsehen aufhübschen kann, bin ich wirklich gespannt wie sie das hinbekommen wollen. Aber eines bin ich mir sicher: RTL wird das schon schaffen!
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